NIFFF 2011- Tag 2

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Der zweite Festival-Tag hielt zwei japanische Beiträge zum asiatischen Wettbewerb bereit, die trotz einem gemeinsamen Fokus auf Sex kaum unterschiedlicher hätten sein können: „Underwater Love“ darf als aufwändigster Vertreter der faszinierend Softporno-Tradition des Landes gelten, die Stärke aus Einschränkungen gewinnt – und scheitert ausgerechnet an einem Mangel an Restriktionen.

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“Tasogare – Liebestoll im Abendrot” von Shinji Imaoka

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Wie kann man mit Tabus umgehen? Man kann versuchen sie zu respektieren, man kann sich anschicken, sie auf die harte Tour kaputt zu konfrontieren. Shinji Imaokas “Liebestoll im Abendrot” geht einen sanfteren Weg: Er macht sich einen Spass daraus – und liefert eine unwahrscheinlich feinfühlige Anarcho-Komödie über Liebe und Sex im Alter.

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“Behind The Pink Curtain” von Jasper Sharp

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Kunst oder Kommerz? Pornographie oder Erotik? Art- oder Grindhouse? Auch nach vierzig Jahren “pinku eiga”, einer japanischen Spielart des Softsex-Films, ist die Frage nicht entschieden. Jasper Sharp hat in seinem Buch “Behind the Pink Curtain” die Geschichte dieses Subgenres kompetent aufgearbeitet.

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“The Strange Saga of Hiroshi The Freeloading Sex Machine” von Yuji Tajiri

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Alleinerziehende Mutter trifft Vagabunden, Grillen treffen aufeinander und Sex trifft Slapstick: Yuji Tajiris “The Strange Saga of Hiroshi” steht für eine neuere Entwicklung innerhalb des japanischen Independent Softsex-Films: Völlig ernst zu nehmen ist das nicht.

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