67. Festival del film Locarno

Zur Eröffnung lud das Festival Erfolgsregisseur Luc Besson ein, sein neustes Werk, den pseudowissenschaftlichen Science-Fiction-Thriller „Lucy“, zu präsentieren. Ein Kassenfeger in den USA, vom Publikum in Locarno zu Recht mit Buhrufen bedacht. Überzeugender geriet das Comeback von Melanie Griffith, die im Kurzfilm „Thirst“ eine verwelkte, alkoholabhängige Schönheit spielt und im Publikums- gespräch freimütig über Versagensängste und Alkoholsucht sprach.

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NIFFF: „Under The Skin“ von Jonathan Glazer

Scarlett Johansson spielt ein sonderbares Wesen, das einsame Männer mit dem Versprechen auf Sex in einen fatalen Hinterhalt lockt. Doch wer sich von Under The Skin ein Neuauflage von Species mit einem der wenigen echten Sexsymbole des Gegenwartskinos verspricht, ist dem Film bereits in die Falle gegangen.

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„Woody Allen: A Documentary“ von Robert B. Weide

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Der Produzent („Mother Night“) und Dokumentarfilmer („Lenny Bruce: Swear To Tell The Truth”) Robert B. Weide begleitete fast zwei Jahre lang den als öffentlichkeitsscheu geltenden Woody Allen. „Woody Allen: A Documentary“ ist ein aufschlussreiches Filmportrait über einen faszinierenden Künstler und eine Hommage an sein vielseitiges und aussergewöhnliches Schaffen.

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„The Nanny Diaries“ von Shari Springer Berman

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Der Teufel trägt nicht nur Prada, er wohnt auch an der Upper East Side in New York, ist geliftet, reich, aber hat keine Ahnung, wie man ein Kind erzieht. Glücklicherweise wird in weniger betuchten Quartieren von Big Apple eine Spezies herangezüchtet, welche dieses Dilemma lösen kann: die Nannys. Während die meisten Vertreter dieser Spezies eingeführte Exemplare aus Mexiko sind, die sich kaum wehren könne, gibt es auch arische Vertreter, die rebellischere Gene tragen.

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„The Prestige“ von Christopher Nolan

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Im letzten Satz von „The Prestige“ verkündet die Offstimme Michael Caines, die Zuschauer sollten bei einem Zaubertrick nie wissen wollen, wie er funktioniert. Dies sollte man sich allerdings nicht erst zum Ende des Films zu Herzen nehmen, sondern am Anfang. Wer detektivisch nach der Falltür sucht, wird frustriert, wer sich hingegen verzaubern lässt, geniesst zwei Stunden magische Unterhaltung auf hohem Niveau.

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