Gedanken zum Unterbruch der Konkordanz

bundesratswahlen 2011

Die grösste Partei der Schweiz steckt in einer Krise: Sie hat fast 10% ihrer Wähler verloren, scheiterte beim Versuch, im Ständerat besser vertreten sein, und verpasste es, einen zweiten Bundesratssitz zu erobern. Um ihr Gesicht zu retten, tut die Partei alles, um sich als Opfer darstellen. Die Schuld am Debakel trägt sie aber selber.

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Gedanken zum Trauerspiel Bundesratswahlen 2011

SVP Konkordanz

Vier Jahre lang hat die SVP, nachdem sie zwei gute und mehrheitsfähige Bundesräte aus der Partei warf, gejammert und geklagt, die anderen Parteien stellten sich gegen das Konkordanzprinzip. Jetzt, nachdem die Abstrafung für den fehlenden Anstand der Partei ausgestanden ist und ihr alle anderen Parteien den verdienen zweiten Sitz zugestehen wollen, tritt die SVP selbst die Konkordanz mit Füssen – und behauptet, als tue sie genau das Gegenteil.

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Das Verbot des Verbotes gehört verboten

schilderwald

Kaum ein Monat vergeht, ohne dass man als Zeitungsleser nicht von der Forderung eines neuen Verbots hört. Kampfhundeverbot, Raucherverbot, Killerspieleverbot, Verbot von Handys auf Schulhöfen, Verbot der Burka, Verbot von Extremsportarten, Verbot von Export von Kriegsmaterial, Verbot von Alkohol bei Sportanlässen, Verbot von hohen Managerlöhnen, Off-Roader-Verbot und nun kommt ein weiteres Verbot sogar zu Abstimmung: Das Verbot zum Bau von Minaretten. Es versteht sich von selbst, dass das Plakat dazu ebenfalls verboten wird.

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Über den Plakatextremismus der Schweizer Rechten

Finden Sie den Unterschied...

Erneut sorgt ein Wahlplakat für rote Köpfe. Für das Minarettverbot in der Schweiz wird geworben, indem man eine ganze Religion auf jene extremistischen Randgruppierungen reduziert, welche der grossen Mehrheit der Muslime weltweit verhasst sind. Verallgemeinerungen dieser Art sind gefährlich und erinnern an Propaganda, von der wir glaubten, wir hätten sie hinter uns.

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“Die Abwahl” von Hansjürg Zumstein

abwahl

Nie wurde in der Schweiz das Wort ‘Geheimplan’ öfters herumgeschleift, als vor den Nationalrats- und nach den Bundesratswahlen 2007. Sowohl zur GPK-Affäre um Bundesrat Blocher und Bundesanwalt Rorschacher als auch zur “Abwahl” Herrn Blochers produzierte das Schweizer Fernsehen je einen knapp einstündigen Dokumentarfilm.

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