Der Blick in den Spiegel

Ich werfe meinen Blick über die Stadt und erkenne ihre Formen und Strukturen – was sehe ich aber genau in den Strassen, zwischen den Häusern und auf den Plätzen, wo das Leben pulsiert und sich in immer neuen Ausformungen artikuliert? Die These des Kulturphilosophen und Soziologen Richard Sennetts ist es, dass sich in der Formensprache und den Arrangements – dem Stadtbild quasi als eine sensible und dennoch expressive Draperie – auch und gerade die Beschaffenheit einer Gesellschaft zu spiegeln beginnt. Gleichzeitig werden Prozesse und Entwicklungen, neue Trends und übergreifende Tendenzen ablesbar.

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