Beate Rothmaier: „Atmen, bis die Flut kommt“

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In ihrem dritten Roman umkreist Beate Rothmaier Themen wie das Dasein als Alleinerziehender, das Leben mit dem Anderen, Nicht-Normalen, das Sich-einem-Schicksal-Unterwerfen. Die atypische Hauptfigur und deren widerborstige Auflehnung gegen ihr Los machen, dass sich „Atmen, bis die Flut kommt“ wohltuend vom klischierten Wohlfühlkitsch abhebt.

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Jay Asher, Carolyn Mackler: „Wir beide, irgendwann“

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Zufällig landet Emma auf ihrem Facbook-Profil der Zukunft und entdeckt, dass sie mit 31 unglücklich sein wird. Fortan versucht sie, die Gegenwart so zu verändern, dass ihre Zukunft nicht ganz so trostlos aussieht. Doch sie verändert damit auch die Gegenwart und gefährdet die Freundschaft zu ihrem besten Freund.

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Charles Yu: „Handbuch für Zeitreisende“

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Der Titel klingt nach Science Fiction. Der Inhalt ist Science Fiction. Trotzdem ist „Handbuch für Zeitreisende“ nicht nur etwas für Fans des Genres. Im Gegenteil: Science-Fiction-Fans riskieren, besonders wenn sie angesichts des Covers martialische Laser-Strahl-Schlachten erwarten sollten, eine Enttäuschung. Alle anderen riskieren, mit einer irrwitzigen und dabei anrührenden Geschichte und philosphischen Gedankenspielen bestens unterhalten zu werden.

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Stephan Serin: „Musstu wissen, weiss’du!“

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Lehrer – das sind doch die Leute mit den unglaublich langen Ferien, ihres Zeichens Berufsjammerer? Stephan Serin nimmt einen einmal mehr mit in verschiedene Berliner Schulen und führt einem den anspruchsvollen, sehr oft unfreiwillig komischen Berufsalltag eines Lehrers vor Augen. Nach der Lektüre dieses selbstironischen Erfahrungsberichts werden die wenigsten mit ihm tauschen wollen – trotz der vielen Ferien.

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Yves Grevet: „Méto. Das Haus“

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Eine Gruppe von Jungen lebt in einem Haus unter strenger Aufsicht, ständig in Angst vor Strafe, gleichzeitig aber auch froh um Sicherheit, Wärme und Nahrung. – Doch was passiert, wenn einem Jungen dies eines Tages nicht mehr genug ist? Wenn er wissen will, woher er kommt, wohin er geht und sich ein Leben in Freiheit erträumt? – In „Méto“ wird die Frage nach Freiheit und Selbstbestimmung packend gestellt und mit einer actionreichen, aber auch immer wieder zum Nachdenken anregenden Geschichte beantwortet.

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Natascha Manski: „Fanggründe“

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In ihrem ersten Krimi greift Natascha Manski ein brandaktuelles Thema auf: Die Förderung erneuerbarer Energien, konkret: Den Bau von Windparks in der Nordsee. Und spätestens als sich die neue Leiterin der Mordkommission mit zwei toten Fischern konfrontiert sieht, wird klar: Dass in der Branche der regenerativen Energien ausschliesslich „langhaarige Ökos an der Weltrettung“ arbeiten, ist bloss ein Gerücht.

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Florian Coulmas, Judith Stalpers: „Fukushima“

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Am 11. März 2011 nahmen in Japan mit einem gewaltigen Erdbeben eine Reihe von verhängnisvollen Geschehnissen ihren Anfang, an deren Ende die Angst vor einer atomaren Verseuchung ganz Japans stand. – Motiviert durch die persönliche Betroffenheit zeichnen die Japanspezialisten Florian Coulmas und Judith Stalpers die Ereignisse nach, analysieren die Hintergründe und geben wie nebenbei einen Einblick in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Japans.

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Pirmin Meier: „Sankt Gotthard und der Schmied von Göschenen“

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Das SJW-Heft Nr. 2398 entführt in eine fremde Welt – und begibt sich gleichzeitig in das Herz der Schweiz, in die Gotthardregion. Poetisch und kenntnisreich erzählt Primin Meier die Geschichte vom Schmied von Göschenen und lässt uns in eine Zeit eintauchen, in der die Burschen vor lauter Ehrfurcht angesichts einer edlen Dame schier verstummten, junge Mädchen mit dem Teufel tanzten und das Wissen um die örtlichen Mythen und Legenden noch selbstverständlich war.

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